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Server-Festplatte voll? So bekommst du die Warnung Tage vorher
Eine Kollegin will eine Datei speichern und bekommt die Meldung „Nicht genügend Speicherplatz“. Kurz danach lässt sich die Warenwirtschaft nicht mehr öffnen, weil ihre Datenbank nicht mehr wachsen kann. Das Telefon klingelt, und alle warten.
Das Ärgerliche daran: Eine Festplatte wird fast nie über Nacht voll. Sie läuft über Tage oder Wochen langsam voll. Man sieht es nur nicht, solange niemand nachschaut.
Warum Festplatten scheinbar plötzlich voll sind
Meist steckt kein großer Fehler dahinter, sondern viele kleine Dinge, die sich summieren:
- Protokolldateien, die jeden Tag ein Stück wachsen
- Update-Pakete, die nach der Installation liegen bleiben
- Exporte und Kopien, die „nur kurz“ auf dem Server abgelegt wurden
- Datenbanken, die mit jedem Auftrag größer werden
- Große Dateien, die Kollegen auf ein Netzlaufwerk schieben
Jedes davon allein ist harmlos. Zusammen füllen sie ein Laufwerk, Stück für Stück.
Warum ein fester Grenzwert allein nicht reicht
Die übliche Lösung ist eine Warnung ab einem bestimmten Füllstand, zum Beispiel 90 %. Das hilft, sagt aber nichts darüber, wie viel Zeit dir noch bleibt:
- Bei einem 4-TB-Laufwerk sind bei 90 % noch 400 GB frei. Das reicht oft für Monate.
- Bei einem 100-GB-Systemlaufwerk sind bei 90 % nur noch 10 GB frei. Die können in zwei Tagen weg sein.
- Ein Laufwerk, auf das gerade viel geschrieben wird, springt in wenigen Stunden von 90 % auf 100 %.
Die eigentliche Frage ist also nicht „Wie voll ist das Laufwerk?“, sondern „Wann ist es voll?“.
So rechnet TKB Monitor aus, wann ein Laufwerk voll ist
TKB Monitor vergleicht den freien Platz jedes Laufwerks mit dem Stand der letzten Tage. Daraus rechnet es aus, wie schnell das Laufwerk voll läuft und wann kein Platz mehr frei ist. Die Meldung ist dann ganz einfach:
„D: ist in etwa 9 Tagen voll“
Ab Werk gibt es eine Warnung, wenn ein Laufwerk in 14 Tagen voll ist, und einen Alarm bei 5 Tagen. Beide Werte kannst du ändern. Zusätzlich gibt es die klassischen Grenzen: eine Warnung ab 85 % und einen Alarm ab 95 % Füllstand.
Eigene Grenzen für jedes Laufwerk
Nicht jedes Laufwerk ist gleich. Ein Archivlaufwerk darf ruhig zu 97 % voll sein, beim Systemlaufwerk möchtest du früher Bescheid wissen. Deshalb legst du die Grenzen einmal für alle Geräte fest und passt sie bei Bedarf für eine Gruppe, ein einzelnes Gerät oder ein einzelnes Laufwerk an.
So sieht das im Alltag aus
Dienstagmorgen, 08:05 Uhr. In deinem Postfach liegt eine E-Mail:
„[Warnung] SRV-FILE01: D: ist in etwa 9 Tagen voll“
Du schaust in Ruhe nach und findest einen Ordner mit alten Exporten, der in den letzten Wochen auf 120 GB gewachsen ist. Du verschiebst ihn ins Archiv. Vor der Mittagspause ist das Thema erledigt.
Gemerkt hat davon niemand etwas. Genau so soll es sein.
Einrichten in wenigen Schritten
- Den Collector installieren. Er ist das Herz von TKB Monitor und läuft auf einem Windows-Server oder unter Linux, zum Beispiel auf einem Raspberry Pi. Das Dashboard öffnest du im Browser.
- Den Agent auf deinen Servern und PCs installieren. Den fertigen Befehl kopierst du direkt aus dem Dashboard.
- Deinen Mailserver eintragen. TKB Monitor verschickt die E-Mails über dein eigenes Postfach.
Mehr ist nicht nötig. Jeder Agent meldet CPU, Arbeitsspeicher und alle Laufwerke von selbst. Grenzen und Prognose sind schon eingestellt.
Keine E-Mail-Flut
- Mehrere Probleme kommen gesammelt in einer E-Mail.
- Ein Problem, das nach wenigen Minuten wieder weg ist, löst keine E-Mail aus. Die Wartezeit stellst du selbst ein, ab Werk sind es 5 Minuten.
- Jeder Benutzer wählt, ob er nur Alarme oder auch Warnungen bekommt, für alle Geräte oder nur eine Gruppe, und an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten.
- Ist ein Problem behoben, bekommst du auf Wunsch eine Entwarnung.
Was TKB Monitor sonst noch prüft
Der Speicherplatz ist nur ein Beispiel. TKB Monitor behält auch im Blick:
- Dienste unter Windows und Linux
- Webseiten, APIs und SSL-Zertifikate
- Ping und offene Ports
- Programme und Ordner
- Ereignisprotokoll und geplante Aufgaben unter Windows
- Ausstehende Neustarts nach Updates
- Netzwerkgeräte ohne Agent: USV, Firewall, Router, Switch und Drucker
Mit Jobs kopiert, verschiebt und überträgt TKB Monitor außerdem Dateien, auch per FTP, FTPS und SFTP.
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert das auch unter Linux?
Ja. Den Agent gibt es für Windows und Linux. Unter Linux meldet er die eingehängten Laufwerke genauso wie unter Windows die Laufwerksbuchstaben.
Werden meine Daten in eine Cloud geschickt?
Nein. TKB Monitor läuft komplett auf deinem eigenen Server. Messwerte, Gerätenamen und Zugangsdaten verlassen dein Netzwerk nicht.
Ab wann rechnet TKB Monitor eine Prognose?
Sobald ein Gerät ein paar Tage lang Werte geliefert hat. Läuft ein Laufwerk gerade nicht voll, gibt es auch keine Prognose-Meldung.
Was kostet das?
Bis zu 3 Geräte überwachst du kostenlos und ohne Ablaufdatum. Für mehr Geräte gibt es Lizenzen nach Anzahl der Geräte, alle Funktionen sind immer enthalten.
Nie wieder „Speicher voll“
Mit TKB Monitor erfährst du Tage vorher, dass ein Laufwerk knapp wird, und räumst in Ruhe auf, bevor jemand etwas merkt.
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