· TKB Monitor
Webseite und SSL-Zertifikat überwachen: Ausfälle früher merken
Ein Kunde ruft an: „Ihre Webseite zeigt eine Sicherheitswarnung.“ Das SSL-Zertifikat ist gestern abgelaufen. Oder der Onlineshop ist seit Stunden nicht erreichbar, und du erfährst es erst aus einer verärgerten Mail.
Beides lässt sich mit einer einfachen Überwachung verhindern. Hier erfährst du, was du prüfen solltest und wie du das mit TKB Monitor einrichtest.
Warum Zertifikate trotz Automatik ablaufen
Viele Zertifikate verlängern sich heute automatisch. Trotzdem laufen sie immer wieder ab:
- Die automatische Verlängerung ist nach einem Serverumzug oder einem Update kaputt.
- Ein Zertifikat wurde vor Jahren von Hand eingespielt, und keiner erinnert sich daran.
- Es geht gar nicht um die Webseite, sondern um den Mailserver, das VPN, die Fernwartung, das NAS oder eine interne Anwendung.
- Die Erinnerungs-Mail des Anbieters ging an eine Adresse, die es nicht mehr gibt.
Dazu kommt: Die maximale Laufzeit öffentlicher Zertifikate wird in den nächsten Jahren schrittweise deutlich kürzer. Wer noch von Hand verlängert, muss das also immer öfter tun.
Was du überwachen solltest
| Prüfung | Was sie erkennt |
|---|---|
| Zertifikat | wie viele Tage es noch gültig ist, ob es abgelaufen ist, für wen und von wem es ausgestellt ist |
| Webseite oder API | ob die Seite antwortet, mit welchem Statuscode und wie schnell |
| Inhalt | ob ein bestimmter Text auf der Seite steht, zum Beispiel „In den Warenkorb“ |
| Ping und Port | ob der Server überhaupt erreichbar ist und ob ein Dienst auf seinem Port antwortet |
Die Inhaltsprüfung ist wichtiger, als sie klingt. Manche Fehlerseiten antworten mit einem ganz normalen Statuscode. Nur wenn du prüfst, ob ein erwarteter Text auf der Seite steht, merkst du, dass statt deines Shops eine Wartungsseite oder eine Fehlermeldung erscheint.
So prüft TKB Monitor deine Webseite
- Webseiten und APIs: TKB Monitor ruft die Adresse auf, misst die Antwortzeit, prüft den Statuscode und auf Wunsch, ob ein bestimmter Text in der Antwort vorkommt. Antwortet der Server nicht innerhalb von 15 Sekunden oder ist das Zertifikat ungültig, gibt es eine Meldung.
- Zertifikate: Du gibst Server und Port an, Standard ist 443. TKB Monitor liest das Zertifikat und meldet, wie viele Tage es noch gilt. So prüfst du nicht nur Webseiten, sondern auch andere Dienste mit TLS auf ihrem eigenen Port. Auch selbst signierte Zertifikate, wie sie viele NAS, Router oder Firewalls haben, werden gelesen.
- Geräte mit eigenem Zertifikat: Bei der Webseiten-Prüfung legst du für solche Geräte fest, dass ihr selbst signiertes Zertifikat akzeptiert wird. So meldet TKB Monitor nur echte Ausfälle.
Ab Werk warnt TKB Monitor 30 Tage vor dem Ablauf eines Zertifikats. Die Zahl der Tage stellst du selbst ein. Ist ein Zertifikat bereits abgelaufen, gibt es einen Alarm. Dann bleibt genug Zeit, ein Zertifikat in Ruhe zu erneuern.
Von innen prüfen, auch was von außen nicht sichtbar ist
Die Prüfungen laufen auf einem deiner Rechner mit TKB-Monitor-Agent. Das hat einen großen Vorteil: Du kannst auch interne Anwendungen überwachen, die aus dem Internet gar nicht erreichbar sind, zum Beispiel das Intranet, die Warenwirtschaft im Browser oder die Weboberfläche deiner Firewall.
Für deine öffentliche Webseite bedeutet das aber auch: Fällt die Internetverbindung im Büro aus, kann TKB Monitor die Seite ebenfalls nicht erreichen. Für eine echte Sicht von außen installierst du einen Agent an einem zweiten Standort.
Die richtige Nachricht an die richtige Person
Die Webseite betrifft vielleicht deine Agentur, das VPN-Zertifikat deinen IT-Dienstleister. In TKB Monitor legst du für jeden Benutzer fest, welche Geräte oder Gruppen ihn betreffen, ob er nur Alarme oder auch Warnungen bekommt und zu welchen Zeiten. Ein kurzer Aussetzer von wenigen Minuten löst keine E-Mail aus, und ist das Problem behoben, gibt es auf Wunsch eine Entwarnung.
Einrichten in wenigen Schritten
- Den Collector installieren, auf einem Windows-Server, unter Linux oder auf einem Raspberry Pi.
- Den Agent auf einem Rechner installieren, der die Prüfungen ausführen soll.
- Im Dashboard eine Prüfung für die Webseite oder das Zertifikat anlegen und die Adresse eintragen.
- Deinen Mailserver eintragen und festlegen, wer die Meldungen bekommt.
Du willst mehr als Webseiten im Blick behalten? In Server und Netzwerk überwachen findest du alle Prüfungen im Überblick.
Häufige Fragen
Wie erfahre ich, wann mein SSL-Zertifikat abläuft?
Einzeln im Browser über das Schloss-Symbol neben der Adresse. Automatisch und für alle Zertifikate auf einmal geht es mit einer Überwachung wie TKB Monitor, die dich vor dem Ablauf per E-Mail warnt.
Was passiert, wenn ein SSL-Zertifikat abläuft?
Browser zeigen eine deutliche Sicherheitswarnung, und viele Besucher brechen ab. Programme und Schnittstellen, die mit dem Server sprechen, verweigern oft ganz die Verbindung.
Kann ich auch interne Webseiten überwachen?
Ja. Die Prüfungen laufen in deinem eigenen Netzwerk. Deshalb erreichst du auch Seiten, die von außen nicht sichtbar sind.
Werden meine Daten in eine Cloud geschickt?
Nein. TKB Monitor läuft komplett auf deinem eigenen Server. Messwerte, Gerätenamen und Zugangsdaten verlassen dein Netzwerk nicht.
Was kostet das?
Bis zu 3 Geräte überwachst du kostenlos und ohne Ablaufdatum. Für mehr Geräte gibt es Lizenzen nach Anzahl der Geräte, alle Funktionen sind immer enthalten.
Kein abgelaufenes Zertifikat mehr
TKB Monitor warnt dich rechtzeitig vor dem Ablauf und meldet Ausfälle deiner Webseiten und Dienste. Bis zu 3 Geräte kostenlos.
Mehr dazu: TKB Monitor ansehen · Preise für TKB Monitor
