· TKB Monitor
Server und Netzwerk überwachen: Was wirklich wichtig ist
Ob drei Server im Keller oder hundert Geräte an mehreren Standorten: Irgendwann geht etwas kaputt. Eine Festplatte läuft voll, ein Dienst bleibt stehen, ein Backup fällt aus. Die Frage ist nur, ob du es zuerst merkst oder deine Kollegen und Kunden.
Eine gute Überwachung kündigt die meisten Probleme an, bevor sie jemand bemerkt. Hier erfährst du, was du überwachen solltest, welche Arten von Lösungen es gibt und wie du ohne großen Aufwand startest.
Was in Netzwerken am häufigsten schiefgeht
- Festplatte voll: Datenbank, Mailserver oder Warenwirtschaft bleiben stehen.
- Dienst gestoppt: Druckwarteschlange, Datenbank oder Virenschutz laufen nicht mehr.
- Backup nicht gelaufen: Das fällt erst auf, wenn man es braucht.
- Stromausfall: Die USV springt ein, aber niemand weiß, dass die Server gleich ausgehen.
- Zertifikat abgelaufen: Webseite, VPN oder Fernzugang zeigen Fehler.
- Neustart ausstehend: Updates sind installiert, wirken aber erst nach dem Neustart.
- Gerät nicht erreichbar: Router, Switch, Drucker oder NAS antworten nicht mehr.
Die wichtigsten Prüfungen auf einen Blick
| Was | Warum |
|---|---|
| CPU und Arbeitsspeicher | Dauerlast zeigt, dass ein Prozess hängt oder der Server zu klein wird. |
| Speicherplatz mit Prognose | Warnung, Tage bevor ein Laufwerk voll ist. |
| Dienste | E-Mail, sobald ein wichtiger Dienst nicht mehr läuft. |
| Ordner und Backups | Alarm, wenn keine neue Sicherung da ist. |
| Webseiten, APIs und Zertifikate | Ausfall oder Ablauf bemerken, bevor Kunden es tun. |
| Ping und offene Ports | Ist ein Gerät oder Dienst überhaupt erreichbar? |
| Ereignisprotokoll und geplante Aufgaben | Fehler von Windows und Programmen, fehlgeschlagene Aufgaben. |
| Ausstehender Neustart | Updates, die erst nach einem Neustart wirken. |
| USV, Firewall, Switch, Drucker | Status per SNMP, zum Beispiel ob die USV auf Batterie läuft. |
Welche Arten von Lösungen gibt es?
Große Monitoring-Plattformen
Bekannte Lösungen wie PRTG, Zabbix oder Checkmk können sehr viel. Dafür brauchen Einrichtung und Pflege Zeit und Fachwissen, oft werden Funktionen einzeln lizenziert oder nach Sensoren abgerechnet, und vieles davon nutzt man im Alltag nie.
Cloud-Dienste
Cloud-Monitoring ist schnell eingerichtet. Dafür werden Messwerte, Gerätenamen und manchmal Zugangsdaten an einen fremden Anbieter geschickt. Nicht jedes Unternehmen möchte das, und in manchen Branchen ist es nicht ohne Weiteres erlaubt.
Eine schlanke Lösung im eigenen Netz
Dazwischen liegt eine Lösung, die komplett im eigenen Netzwerk läuft, in kurzer Zeit eingerichtet ist und die Probleme abdeckt, die im Alltag wirklich vorkommen. Genau dafür haben wir TKB Monitor entwickelt, für wenige Geräte genauso wie für viele.
So ist TKB Monitor aufgebaut
- Collector: das Herz des Systems. Er läuft auf deinem eigenen Server, unter Windows oder Linux, auch auf einem Raspberry Pi. Das Dashboard öffnest du im Browser.
- Agents: kleine Programme auf deinen Windows- und Linux-Rechnern. Sie melden sich alle 60 Sekunden verschlüsselt per HTTPS beim Collector. Für viele Rechner gibt es fertige Befehle zum Verteilen.
- Geräte ohne Agent: USV, Firewall, Router, Switch, Drucker und NAS fragt der Collector selbst per Ping oder SNMP ab.
Jeder Agent liefert CPU, Arbeitsspeicher und Festplatten automatisch. Weitere Prüfungen richtest du ohne Skripte ein, mit Sätzen wie „Alarm, wenn die neueste Datei älter als 24 Stunden ist“. Grenzwerte legst du einmal für alle fest und passt sie bei Bedarf für eine Gruppe, ein Gerät oder ein einzelnes Laufwerk an. Den Verlauf der letzten 30 Tage siehst du im Dashboard.
Zu einzelnen Prüfungen haben wir eigene Artikel geschrieben:
- Server-Festplatte voll? So bekommst du die Warnung Tage vorher
- Windows-Dienst gestoppt? Automatisch per E-Mail Bescheid bekommen
- USV überwachen: E-Mail, sobald der Strom ausfällt
- Backup überwachen: So merkst du sofort, wenn die Sicherung ausfällt
- Webseite und SSL-Zertifikat überwachen
Die richtige Nachricht an die richtige Person
- Fasse Geräte in Gruppen zusammen, zum Beispiel nach Standort, Abteilung oder Kunde.
- Jeder Benutzer wählt, ob er nur Alarme oder auch Warnungen bekommt, für alle Geräte oder nur für seine Gruppe, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten.
- Ein kurzer Aussetzer, der nach wenigen Minuten wieder weg ist, löst keine E-Mail aus. Mehrere Probleme kommen gesammelt in einer Mail.
- Solange ein Problem offen ist, erinnert TKB Monitor auf Wunsch daran und meldet, wenn es behoben ist.
- Auf Wunsch kommt einmal am Tag eine Zusammenfassung mit allen offenen Problemen und allem, was in den letzten 24 Stunden behoben wurde. Sie kommt auch, wenn alles in Ordnung ist.
- Jeder sieht Dashboard und E-Mails in seiner Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch oder Französisch.
Datenschutz: Alles bleibt in deinem Netzwerk
TKB Monitor läuft vollständig auf deinem eigenen Server. Messwerte, Gerätenamen und Zugangsdaten werden nie an TKB IT Support oder eine Cloud gesendet. Auch die Lizenz ist eine signierte Datei, die offline geprüft wird. Es gibt kein Tracking.
Was kostet das?
Bis zu 3 Geräte überwachst du kostenlos und ohne Ablaufdatum, mit allen Funktionen. Für mehr Geräte gibt es Lizenzen nach Anzahl der Geräte, und jedes Paket enthält alle Funktionen, ohne Grenze bei Prüfungen, Jobs, Benutzern oder E-Mails:
| Paket | pro Jahr | oder einmalig |
|---|---|---|
| bis 3 Geräte | kostenlos | kostenlos |
| 10 Geräte | 149 € | 449 € |
| 25 Geräte | 299 € | 899 € |
| 50 Geräte | 499 € | 1.499 € |
| 100 Geräte | 849 € | 2.499 € |
| mehr als 100 Geräte | Angebot auf Anfrage | |
Als Gerät zählt jeder Rechner mit Agent und jedes Netzwerkgerät ohne Agent. Wie viele Prüfungen du auf einem Gerät einrichtest, spielt keine Rolle. Ein Beispiel: 6 Server, 1 USV, 1 Firewall und 2 Drucker sind 10 Geräte. Bezahlt wird auf Rechnung. Alle Details stehen auf der Preisseite.
So startest du
- Erstelle ein kostenloses Konto auf tkbitsupport.de und lade TKB Monitor im Kundenportal herunter.
- Installiere den Collector auf einem Server oder einem Raspberry Pi.
- Installiere den Agent auf den ersten Geräten. Den fertigen Befehl kopierst du direkt aus dem Dashboard.
- Trage deinen Mailserver ein, damit TKB Monitor dir schreiben kann.
Mit bis zu 3 Geräten testest du alles in Ruhe. Für mehr Geräte lädst du später einfach eine Lizenzdatei hoch, deine Einstellungen bleiben erhalten.
Häufige Fragen
Kann ich Server kostenlos überwachen?
Ja. Mit TKB Monitor überwachst du bis zu 3 Geräte kostenlos und ohne Ablaufdatum, mit allen Funktionen.
Für wie viele Geräte eignet sich TKB Monitor?
Für wenige wie für viele. Die Lizenzen reichen von 10 bis 100 Geräten, für mehr Geräte gibt es ein Angebot passend zu deiner Umgebung. Alle Funktionen sind in jedem Paket enthalten.
Brauche ich dafür einen eigenen Server?
Der Collector braucht einen Rechner, der dauerhaft läuft. Das kann ein vorhandener Windows-Server sein, ein Linux-Server oder ein Raspberry Pi.
Funktioniert TKB Monitor ohne Internet?
Für die Überwachung ja. Die Agents sprechen nur mit deinem Collector. Für E-Mails braucht der Collector Zugang zu deinem Mailserver.
Was zählt als Gerät?
Jeder Rechner mit Agent und jedes Netzwerkgerät ohne Agent, zum Beispiel eine USV, eine Firewall oder ein Drucker. Die Anzahl der Prüfungen spielt keine Rolle.
Kann TKB Monitor auch Dateien kopieren?
Ja. Mit Jobs kopiert, verschiebt und überträgt TKB Monitor Dateien, auch per FTP, FTPS und SFTP. Jobs sind in jeder Lizenz und in der kostenlosen Nutzung enthalten.
Kostenlos starten
Bis zu 3 Geräte überwachst du mit TKB Monitor kostenlos und ohne Ablaufdatum. Läuft komplett auf deinem eigenen Server.
Mehr dazu: TKB Monitor ansehen · Preise für TKB Monitor
