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Backup überwachen: So merkst du sofort, wenn die Sicherung ausfällt

Ein Backup, das nicht läuft, merkt man meistens genau dann, wenn man es braucht. Die Festplatte ist kaputt, ein Verschlüsselungstrojaner hat zugeschlagen oder jemand hat den falschen Ordner gelöscht. Und dann zeigt sich: Die letzte Sicherung ist drei Wochen alt.

Dabei gab es fast immer Warnzeichen, nur hat sie niemand gesehen. Hier erfährst du, wie du Backups so überwachst, dass du einen Ausfall noch am selben Tag bemerkst.

Warum Backups unbemerkt ausfallen

  • Das Sicherungsziel ist voll, zum Beispiel die USB-Platte oder das NAS.
  • Das Passwort für die Netzwerkfreigabe wurde geändert, und die Sicherung kann sich nicht mehr anmelden.
  • Die geplante Aufgabe wurde nach einem Update deaktiviert.
  • Die Backup-Software meldet Fehler, aber die E-Mails landen im Spam oder bei einer ehemaligen Kollegin.
  • Das NAS ist ausgeschaltet oder nicht erreichbar.

Das Problem ist fast immer dasselbe: Eine Backup-Software meldet sich, wenn sie läuft. Läuft sie gar nicht, meldet sie auch nichts.

Der beste Prüfpunkt: Ist eine neue Sicherung da?

Statt dich auf Meldungen der Backup-Software zu verlassen, prüfst du das Ergebnis: Liegt im Sicherungsordner eine Datei, die jünger ist als 24 Stunden? Wenn ja, ist das Backup gelaufen. Wenn nein, stimmt etwas nicht, ganz egal warum.

Genau das kann TKB Monitor. Du richtest eine Ordner-Prüfung ein, mit einem Satz wie:

„Alarm, wenn die neueste Datei älter als 24 Stunden ist.“

TKB Monitor schaut dann regelmäßig in den Ordner. Fehlt eine neue Datei, ist der Ordner leer oder gar nicht mehr da, bekommst du eine E-Mail. Die Zeit stellst du in Minuten oder Stunden ein. Ab Werk sind es 26 Stunden, damit ein nächtliches Backup etwas Spielraum hat. Für ein wöchentliches Backup nimmst du zum Beispiel 192 Stunden, also 8 Tage.

Die Prüfung funktioniert mit lokalen Ordnern und mit Netzwerkfreigaben. Für eine Freigabe, die eine Anmeldung braucht, hinterlegst du unter Windows einen Benutzer.

Weitere Prüfungen rund ums Backup

Geplante Aufgaben (Windows)

Viele Sicherungen starten über die Aufgabenplanung von Windows. TKB Monitor prüft, ob eine Aufgabe aktiviert ist, ob ihr letzter Lauf erfolgreich war und wie lange er her ist.

Ereignisprotokoll (Windows)

Die meisten Backup-Programme schreiben Fehler ins Ereignisprotokoll von Windows. TKB Monitor sucht nach Fehlern einer bestimmten Quelle oder mit einer bestimmten Ereignis-ID und meldet sich, sobald eine passende Meldung auftaucht.

Dienste

Läuft die Backup-Software als Dienst, prüft TKB Monitor, ob dieser Dienst läuft. Mehr dazu in Windows-Dienst gestoppt?

Netzwerkfreigabe und NAS

Eine Freigabe-Prüfung öffnet den Sicherungsordner auf dem NAS und testet auf Wunsch, ob dort geschrieben werden kann. Sie nennt typische Ursachen beim Namen: falsches Passwort, gesperrtes Konto, fehlende Freigabe, kein Zugriff oder volle Platte. Ob das NAS überhaupt erreichbar ist, prüft TKB Monitor per Ping oder SNMP, ganz ohne Agent auf dem NAS.

Speicherplatz

Für die Laufwerke deiner Server rechnet TKB Monitor aus, wann sie voll sind, und warnt Tage vorher. So läuft eine Sicherung gar nicht erst gegen eine volle Platte. Mehr dazu in Server-Festplatte voll?

So sieht das im Alltag aus

Mittwoch, 7:45 Uhr. In deinem Postfach liegt eine Alarm-Mail: Die neueste Datei im Sicherungsordner auf dem Dateiserver ist 31 Stunden alt. Du schaust nach und siehst, dass das NAS nach einem Update ein neues Passwort verlangt. Zehn Minuten später läuft die Sicherung wieder, und TKB Monitor meldet die Entwarnung. Ohne die Meldung wäre das vielleicht erst nach Wochen aufgefallen.

Die 3-2-1-Regel als Grundlage

Überwachen ist die eine Hälfte, ein gutes Konzept die andere. Bewährt hat sich die 3-2-1-Regel:

  • 3 Kopien deiner Daten,
  • auf 2 verschiedenen Datenträgern,
  • davon 1 an einem anderen Ort, zum Beispiel außer Haus oder in einem getrennten Netz.

Und ganz wichtig: Teste ab und zu, ob du aus der Sicherung wirklich etwas zurückholen kannst. Ein Backup, das sich nicht wiederherstellen lässt, ist keins.

Einrichten in wenigen Schritten

  1. Den Collector auf einem Windows- oder Linux-Server installieren, auch ein Raspberry Pi reicht. Das Dashboard öffnest du im Browser.
  2. Den Agent auf dem Server installieren, der das Backup macht oder auf den es geschrieben wird.
  3. Im Dashboard eine Ordner-Prüfung für den Sicherungsordner anlegen.
  4. Deinen Mailserver eintragen und festlegen, wer die Meldungen bekommt.

Bis zu 3 Geräte überwachst du kostenlos und ohne Ablaufdatum. Alle Daten bleiben auf deinem eigenen Server.

Häufige Fragen

Wie merke ich, dass mein Backup nicht gelaufen ist?

Am sichersten, indem du das Ergebnis prüfst: Liegt im Sicherungsordner eine neue Datei? TKB Monitor schlägt Alarm, wenn die neueste Datei älter ist als die Zeit, die du festlegst.

Funktioniert das mit jeder Backup-Software?

Ja, solange die Software Dateien in einen Ordner schreibt. TKB Monitor prüft das Ergebnis, nicht das Programm. Zusätzlich kannst du Dienste, geplante Aufgaben und das Ereignisprotokoll überwachen.

Kann ich auch ein NAS überwachen?

Ja. Die Erreichbarkeit prüft TKB Monitor per Ping oder SNMP ohne Agent. Den Sicherungsordner auf dem NAS prüfst du über die Netzwerkfreigabe von einem Server mit Agent aus.

Schickt TKB Monitor auch eine Entwarnung?

Ja. Auf Wunsch meldet TKB Monitor, wenn ein Problem behoben ist, und erinnert dich, solange es noch offen ist.

Was kostet das?

Bis zu 3 Geräte sind kostenlos und ohne Ablaufdatum. Für mehr Geräte gibt es Lizenzen nach Anzahl der Geräte, zum Beispiel 10 Geräte für 149 € im Jahr, immer mit allen Funktionen.

Nie wieder ein vergessenes Backup

TKB Monitor prüft deine Sicherungen, Server und Netzwerkgeräte und schreibt dir, sobald etwas nicht stimmt. Bis zu 3 Geräte kostenlos.

Mehr dazu: TKB Monitor ansehen · Preise für TKB Monitor